Der R16 war das erste Stufenheck seiner Zeit und dazu ein Raumwunder. Der erste von insgesammt 1.850.000 Exemplaren lief 1965 vom Band. Bis 1980 konnte man dieses ungewöhnliche Raumwunder erwerben. 
Praktisch war die hochklappbare Rücksitzbank. So konnte man schon mal Laub & Geäst oder einen Rasenmäher transportieren ohne den Stoff zu verschmutzen. Auch ausreichend Platz für 3 Personen war auf der nicht hochgestellten Rücksitzbank. Die 2 vorderen Sitze waren eh sehr bequem und da es den R16 nur mit Lenkradschaltung gab war auch genügend Platz rund herum der Beine. Gebaut wurde er ab 1965 im frisch gebauten französischen  Renault Werk in Sandouville. Weitere Standorte der Montage gab es auch in Flins und Melbourne. Die weiche Federung verdankt der R16 durch den doppelten Dreieckslenkern vorne und den längs eingebauten Drehstabfedern. Der lange Federweg wird durch die langen Torsionsstäbe und die langen hinteren Stoßdämpfer ermöglicht. Diese Stoßdämpfer reichen sogar bis zur Oberkante der Rückenlehne. Damals bot Renault einfach noch eine sehr weiche Federung an. Bis 1970 gab es den R16 Urtyp, danach etwas abgeänderte Versionen. Der schnellste und mit 93 PS stärkste R16, (Doppelscheinwerfer & Doppelvergaser und Heckwischer) war der ab 1973 angebotene R16 TX. Die angegebenen Spitzengeschwindigkeiten wurden beim TL mit 148 km/h, beim TS mit 165 km/h und beim TX mit 170 km/h angegeben. Der R16 Motor wurde auch verbaut im Lotus und Renault Alpine, dort jedoch mit 172 PS. 1966 wurde der R16 als Auto des Jahres gewählt-mit Recht!

 

 

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